Von Zaubersprüchen zu Albträumen: Rupert Grint ("Harry Potter") schlägt ein neues Kapitel auf. In "Nightborn", der am 6. August in den Kinos startet, wird der britische Schauspieler Teil einer düsteren Horror-Geschichte, die garantiert unter die Haut geht.
Gemeinsam mit seiner Frau Saga (Seidi Haarla) zieht Jon (Grint) in ein abgelegenes Haus mitten im finnischen Wald. Der Traum vom idyllischen Familienleben scheint perfekt – bis ihr Sohn zur Welt kommt. Während alle um sie herum behaupten, mit dem Baby sei alles in Ordnung, ist Saga überzeugt: Mit ihrem Kind stimmt etwas nicht.
Was zunächst wie die Angst einer frischgebackenen Mutter wirkt, entwickelt sich zu einem verstörenden Albtraum. Je mehr Saga versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen, desto mehr zerbricht ihre Ehe. Denn nur sie scheint das Grauen zu erkennen, das hinter ihrem Neugeborenen steckt.
Mit "Nightborn" liefert die finnische Regisseurin Hanna Bergholm nach ihrem gefeierten Horrorfilm "Hatching" erneut einen atmosphärisch dichten Genrebeitrag ab. Statt auf billige Schockmomente setzt sie auf psychologischen Horror – und auf die Frage, wie weit bedingungslose Liebe tatsächlich gehen kann.
Die Idee dazu entstand aus ihren eigenen Erfahrungen als Mutter. "Elternsein ist nicht immer einfach", erklärt Bergholm. Besonders dann nicht, wenn ein Kind "nicht ganz dem entspricht, was man erwartet hat". Genau diese Gefühle wollte sie in ihrem Film aufgreifen. "Ich hatte das Gefühl, dass es nicht genug Geschichten gibt, die die chaotische, schwierige und manchmal auch 'unschöne' Seite der elterlichen Liebe beleuchten."
Neben Seidi Haarla ("Abteil Nr. 6") ist vor allem Rupert Grint ein Grund, sich den Film anzusehen. Der einstige Ron Weasley aus den "Harry Potter"-Filmen hat sich in den vergangenen Jahren mit ernsteren Rollen – etwa in der Serie "Servant" – längst als Charakterdarsteller etabliert.
"Nightborn" feierte bereits seine Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale und lief außerdem beim SLASH Filmfestival in Österreich sowie bei den Fantasy Filmfest Nights.
Wer allerdings glaubt, dass der Film nur Schockmomente liefert, irrt. Bergholm sieht ihr Werk auch als Beziehungsdrama.
"Für Horrorfans hoffe ich, dass der Film Spannung, Nervenkitzel und wirklich gruselige Momente bietet", sagt sie. Gleichzeitig erzähle "Nightborn" aber auch "eine tiefgehende Geschichte über menschliche Beziehungen, Selbstfindung und die Fähigkeit, sich selbst und andere so zu akzeptieren, wie sie sind."
Und trotz der düsteren Atmosphäre gibt die Regisseurin Entwarnung: "Es gibt auch einen Hauch von Humor … Es ist also völlig in Ordnung, zwischendurch zu lachen!"
Das Gewinnspiel ist aktiv bis 13. August 2026, 08:00 Uhr. Die Gewinner*innen werden per E-Mail oder telefonisch verständigt. Barauszahlung und Rechtsweg sind ausgeschlossen.