Harter Widerstand gegen gesetzlichen Mindestlohn

Gewerkschaft, Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer lehnen einen gesetzlichen Mindestlohn ab. Die Sozialpartner wollen dieses Thema lieber über die Kollektivverträge lösen.

"Es wird gar nicht nötig sein, mit einem gesetzlichen Mindestohn zu drohen", sagt Wirtschaftskammerchef Christoph Leitl. Auch Arbeiterkammerpräsident Rudi Kaske erklärt, die Gewerkschaften seien "stark genug", um den Brutto-Mindestlohn auch ohne Bundesregierung auf 1.500 Euro monatlich zu heben.

Von Arbeit müsse man leben können. Für viele Menschen in Österreich gehe sich das aber trotz Vollzeitarbeit nicht aus, so das Argument der Gewerkschaft. Die Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida lädt daher zu einer Pressekonferenz. Motto: "Leistung muss sich lohnen! 1.500 Euro Mindestlohn sofort umsetzen!"
 

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