Hartinger will Jobs für 30.000 Asylberechtigte

Sozialministerin Hartinger (FP).
Sozialministerin Hartinger (FP).Bild: picturedesk.com

Sozialministerin Hartinger will 30.000 Asylberechtige in den Arbeitsmarkt integrieren. Der Weg dorthin: neue Deutschkurse, mehr Pflichtschulabschlüsse und die Job-Vermittlung über Ländergrenzen hinweg.

Mehr als 30.000 Personen, die in Österreich Asyl erhalten haben, sind derzeit arbeitslos gemeldet. Hartinger will dieses Problem jetzt angehen, kündigte sie gestern vor dem Ministerrat an: "Wir versuchen gerade in dieser Phase der Hochkonjunktur, alle Maßnahmen zu setzen, um Arbeitslose in den Arbeitsprozess zu bekommen."

Vorbereitung auf die Arbeitswelt

Bei arbeitslosen Asylberechtigten sollen das folgende Maßnahmen sein: In Deutschkursen, die auf bestimmte Berufe zugeschnitten sind – etwa in der Land- und Forstwirtschaft – soll eine optimale Vorbereitung auf die Arbeitswelt erfolgen.

Pflichtschulabschluss

Außerdem will sie "alles dafür tun", dass mehr Asylberechtigte einen Pflichtschulabschluss schaffen. Dazu beitragen soll eine Zusammenarbeit mit Bildungsministerium und AMS.

Weiterer Punkt: die "überregionale Jobvermittlung": So sollen etwa Asylberechtigte in Wien auch in Jobs im benachbarten Niederösterreich vermittelt werden können.

(red)

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