Die Grünen haben sich mit Facebook angelegt: Eine zivilrechtliche Klage der Partei gegen das Unternehmen soll die echten Namen von Hasspostern zutage fördern, die oft unter Pseudonymen ihre strafbaren Aussagen verbreiten.
haben sich mit Facebook angelegt: Eine zivilrechtliche Klage der Partei gegen das Unternehmen soll die echten Namen von Hasspostern zutage fördern, die oft unter Pseudonymen ihre strafbaren Aussagen verbreiten.
Hassposter verbreiten im Netz oft unter falschem Namen Beschimpfungen und böswillige Gerüchte. Die Grünen gehen seit längerem mit Klagen gegen einzelne Hassposter vor - .
Nun haben sie sich auf dem Klagsweg auch Facebook zugewandt, um die echten Namen dieser oft verschleierten Hassposter herauszufinden. Laut den Grünen weigert sich Facebook bisher, die Daten zu Fake-Profilen zu liefern.
Strafrechtlich relevante Postings werden nicht gelöscht
Mediensprecher Dieter Brosz zeigte bei einer Pressekonferenz vier Postings, die trotz eindeutig strafbarem Inhalt nicht gelöscht wurden. Die Grünen haben entsprechende Postings schon mehrmals über die Meldungsfunktion der Plattform "gemeldet", passiert ist nichts.
Brosz nannte Facebook die "weltgrößte Hassplattform" und erwartet sich Prozesskosten von bis zu 60.000 Euro.