Nach drei harten Jahren

"Hat das alles noch einen Sinn?": Haider spricht offen

Jubel bei der Mörbisch-Premiere, doch der Weg dorthin war für Alfons Haider alles andere als leicht. Im "Heute"-Talk blickt er offen zurück.
Heute Entertainment
17.07.2026, 11:05
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Tosender Applaus, beste Stimmung und ein sichtlich gerührter Alfons Haider. Bei der Premiere von "Ein Käfig voller Narren" am 16. Juli eröffnete der Intendant nicht nur die Seefestspiele Mörbisch – erstmals übernahm er auch selbst die schillernde Hauptrolle der Zaza.

Nur wenige Stunden davor traf "Heute" den 68-Jährigen an einem Ort, der für ihn kaum emotionaler sein könnte: dem Sitzplatz seiner 2024 verstorbenen Mutter. Vor der Premiere nahm er dort noch einmal Platz, hält inne und sammelt Kraft. "Die Ruhe, die ich jetzt habe, die schickt sie mir jetzt", sagt Haider.

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Drei harte Jahre für Haider

Ganz offen spricht er darüber, wie sehr ihn die vergangenen Jahre geprägt haben. "Die letzten drei Jahre waren wirklich hart für mich. Nicht nur einmal hab ich überlegt: Hat das überhaupt alles noch einen Sinn? Was zahlt sich das noch aus?", gesteht er.

"Ein Käfig voller Narren" hat ihm wieder Zuversicht gegeben. "Wir machen das ja fürs Publikum", sagt Haider. Wenn er die Begeisterung der Menschen im Zuschauerraum erlebt, treten die dunklen Gedanken in den Hintergrund.

Für den Intendanten ist das Stück aber weit mehr als eine unterhaltsame Komödie. "Es ist ein Stück mit Haltung. Es setzt sich für Menschen ein." Dass er diese Rolle ausgerechnet in Mörbisch spielen darf, an seinem "Lieblingsplatz", bedeutet ihm deshalb umso mehr.

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