Häupl warnt vor Schwarz-Blau

Bild: Helmut Graf

Knapp 35 Prozent erreichte die SP bei den Nationalratswahlen 2008 in Wien - ein Ergebnis, das Bürgermeister Häupl gerne übertreffen würde. Er warnt vor Schwarz-Blau und Schwarz-Blau-Stronach.

Knapp 35 Prozent erreichte die SP bei den Nationalratswahlen 2008 in Wien – ein Ergebnis, das Bürgermeister Häupl gerne übertreffen würde. Er warnt vor Schwarz-Blau und Schwarz-Blau-Stronach.

"Wer am Sonntag nicht zur Wahl geht, für den kann es am Montag ein böses Erwachen geben", möchte Wiens Bürgermeister Michael Häupl noch einmal SP-Wähler mobilisieren. Das "böse Erwachen" heißt für den SP-Politiker: eine Koalition aus VP und FP. Außerdem sei nicht auszuschließen, dass das Team Stronach eine schwarz-blaue Koalition unterstützen werde. Häupl hält sogar Schwarz-Grün- Stronach für denkbar.

Wiens SP-Spitzenkandidat Rudolf Hundstorfer warnt davor, dass Schwarz-Blau den 12-Stunden-Arbeitstag einführen und staatliches Eigentum privatisieren werde. Ziel der Wiener SP ist es, das Ergebnis von 2008 – 34,79 Prozent – zu übertreffen. Häupl: "Weil ich mag Minus nicht so richtig, außer beim Gewicht." Koalitionsvorlieben nannten weder Häupl noch Hundstorfer: "Wir treten für die Sozialdemokratie ein – und nicht für Koalitionen."

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