Hausbesitzer: SPÖ habe sich 4,4 Millionen erspart

Die SPÖ-Zentrale in der Wiener Löwelstraße
Die SPÖ-Zentrale in der Wiener LöwelstraßeBild: Helmut Graf
Der Bund der Haus- und Grundbesitzer rechnete sich aus, wie viel sich die SPÖ durch die niedrige Miete für ihre Zentrale erspart hat: 4,4 Mio. € in den letzten 10 Jahren.
Präsident Martin Prunbauer meinte gestern empört, das sei ein "Schlag ins Gesicht jedes Mieters und Vermieters gleichzeitig." Den eigenen Berechnungen zu Folge hätte sich die SPÖ für die Parteizentrale in der Wiener Löwelstraße in den vergangenen zehn Jahren 4,4 Millionen Euro Miete erspart.

Wie berichtet, hat die SPÖ einen günstigen Altmietvertrag, zahlt in der Top-Lage neben dem Burgtheater im Schnitt 4,27 Euro pro Quadratmeter. Das sorgte bei Bekanntwerden vor einigen Tagen für Wirbel. Die Gesamtmiete für die 3.181 Quadratmeter liegt demnach bei 13.586 Euro. Normalerweise zahlt man in der Wiener Innenstadt ein Vielfaches.

Am Donnerstag ging dann der Haus- und Grundbesitzerbund (ÖHGB) via Aussendung an die Öffentlichkeit mit einer eigenen Nachberechnung. Nach dieser hat sich die SPÖ "allein in den letzten 10 Jahren mindestens 4,4 Millionen Euro erspart, man kann sogar von weit mehr ausgehen", so der ÖHGB. Marktüblich wären zumindest 16 bis 20 Euro pro Quadratmeter.

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