Bereits vor zwei Gerichten ist FPÖ-Chef HC Strache mit seiner Klage abgeblitzt, aber vor dem Verwaltungsgerichtshof will er es noch einmal wissen. Strache findet, er sei in der Serie "Vorstadtweiber" als schwul bezeichnet worden. Die Richter sind anderer Meinung. Machen Sie sich selbst ein Bild.
Bereits vor zwei Gerichten ist FPÖ-Chef HC Strache mit seiner Klage abgeblitzt, aber vor dem Verwaltungsgerichtshof will er es noch einmal wissen. Strache findet, er sei in der Serie "Vorstadtweiber" als schwul bezeichnet worden. Die Richter sind anderer Meinung. Machen Sie sich selbst ein Bild.
In einer Folge der "Vorstadtweiber" kommt folgender Dialog vor, der HC Strache in Rage bringt:
"In Deutschland der Westerwelle oder dieser Berliner Bürgermeister. Oder bei uns der Strache. Die sind doch alle schwul und stehen dazu."
"Der Strache?"
"Nein, den mein ich gar nicht. Der Kärntner da."
"Da kommen einige infrage."
im Februar 2015, als in erster Instanz geklagt wurde, zur "Heute". Das behaupte auch niemand, waren sich die Medienbehörde (1. Instanz) und das Bundeverwaltungsgericht (2. Instanz) sicher. Die beiden Instanzen fanden, man müsse die komplette Passage bewerten.
Strache ist mit den Urteilen nicht zufrieden. Er geht laut "Standard" in die dritte Instanz. Dort sei das Verfahren seit 25. Mai anhängig.
Skurriles Detail am Rande: Das TV-Gespräch wurde nie ausgestrahlt. Der ORF schnitt es aus der Serie, bevor die Folge auf Sendung ging. Nur blieben die Zeilen erhalten. Dort kann man sie in der TVthek nach wie vor lesen.