Politik

HC Strache: "Scharfschütze wollte mich liquidieren"

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:08

Ein "Bürgerstammtisch" von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache in Spielfeld wurde am Montagabend wurde zur skurrilen Vorstellung. Strache sprach davon, dass er exklusive Informationen vom russischen Geheimdienst bekommen würde, dass in Kindergärten "radikalislamische Kopfabschneider" gezüchtet würden und dass Austro-Dschihadist Mohamed M. es auf ihn abegesehen habe - "er wollte auch mich liquidieren mit einem Scharfschützen am Viktor-Adler-Markt".

Ein "Bürgerstammtisch" von in Spielfeld wurde am Montagabend wurde zur skurrilen Vorstellung. Strache sprach davon, dass er exklusive Informationen vom russischen Geheimdienst bekommen würde, dass in Kindergärten "radikalislamische Kopfabschneider" gezüchtet würden und dass Austro-Dschihadist Mohamed M. es auf ihn abegesehen habe - "er wollte auch mich liquidieren mit einem Scharfschützen am Viktor-Adler-Markt".

Der Auftritt von Strache war in Spielfeld nicht zufällig gewählt, ist die Ortschaft doch seit Tagen der Brennpunkt der Flüchtlingskrise. Würde es nach dem FPÖ-Chef gehen, wäre das laut "Der Standard" aber nicht so: Nachdem er mit den Gerüchten weitermachte, dass man Angst um Kreuze in Klassenzimmern, Nikolos in Kindergärten und Schweinefleisch in Supermärkten haben müsse, ging es direkt gegen die Flüchtlinge weiter.

Von Krieg und Tod bedrohte Personen würden laut Strache "unseren Wohlstand" gefährden und hätten "kein Recht", nach Österreich zu kommen. Schuld an der "Zuwanderungslawine" hätten aber sowieso die USA, so der FPÖ-Chef. Zum Abschluss gab es skurrile "Exklusiv-Informationen" vom russischen Geheimdienst, der ihn offenbar als Vertrauensmann herangezogen habe.

"Kopfabschneider für die Zukunft"

Demnach seien 1,5 Millionen vorwiegend muslimische Männer nach Deutschland zugewandert, mindestens zehn Prozent davon seien radikale Islamisten. In Österreich bedeute das "15.000 radikale Muslime". Und es würden durch die Kindergärten weit mehr werden: "Wir subventionieren die Kindergärten mit Steuergeld, damit die radikalislamistischen Kopfabschneider auch für die Zukunft bei uns gezüchtet werden."

Der russische Geheimdienst rechne außerdem mit Anschlägen in Österreich und auch er selbst sei schon Ziel von IS-Jihadisten gewesen, konkret von Mohamed M.: "Er wollte auch mich liquidieren mit einem Scharfschützen am Viktor-Adler-Markt." Außerdem werde es nicht lange dauern, bis der Österreicher in der Minderzahl und die Scharia umgesetzt sei. Deswegen brauche es Waffen für die Bürger, damit man sich zur Wehr setzen könne. Lob gab es für die extrem rechte Alternative für Deutschland (AfD) und Marine Le Pen, alles "hochanstänsige Menschen."

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