Heer stockt Kontingent in Bosnien auf 350 Soldaten auf

Rund 800 Soldaten aus 21 Ländern sorgen bei der "Operation Althea" in Bosnien für Stabilität. 208 davon sind Österreicher.

Rund 800 Soldaten aus 21 Ländern sorgen bei der "Operation Althea" in Bosnien für Stabilität. 208 davon sind Österreicher.

Mitte des Jahres soll die Zahl auf 350 steigen, kündigte Heeresminister (SP) anlässlich eines Besuchs bei der EUFOR-Truppe an.

Anlass für den Besuch in Sarajevo: Das Kommando wurde zum fünften Mal in Folge an einen Österreicher, Generalmajor Friedrich Schrötter, übergeben.

Zu "Heute" sagte Doskozil, er wolle das Bundesheer nicht nur in Bosnien, sondern insgesamt aufrüsten – angesichts des Terrorismus und der Migrationskrise sei das unabdingbar. Auf seiner Wunschliste: drei neue "Black Hawk"-Helikopter, Drohnen und Drohnen-Abwehr. Dazu mehr Jagdkommando-Soldaten, neue gepanzerte Fahrzeuge, Ausbau der Miliz und auch mehr Schutzwesten für Soldaten.

Vor der Truppe sagte der Minister, man habe das Problem des Terrors lange weggeschoben. "Das hat uns jetzt eingeholt."

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