Unter Hochdruckeinfluss zeigt sich das Wetter in Mitteleuropa sehr sonnig und hochsommerlich heiß. Einzelne, dafür aber auch schwere Gewitter beschränken sich vorerst auf das Bergland, am Wochenende steigt die Gewitterneigung in der zunehmend schwülen Luft im Vorfeld der Kaltfront eines Tiefs über Finnland auch abseits der Alpen deutlich an.
Am Freitag, Mariä Himmelfahrt, hält das sonnige Hochsommerwetter an. Im Flachland und in den südlichen Becken bleibt es trocken, während die Gewitterneigung am Nachmittag im Bergland etwas zunimmt. Dabei sind nur einzelne, aber heftige Gewitter mit lokalem Starkregen zu erwarten. Am späten Abend bzw. in der Nacht wird es auch vom Mühl- und Innviertel her stellenweise gewittrig. Dazu weht der Wind allgemein schwach und mit 32 bis 36 oder an March und Leitha lokal sogar 37 Grad erreicht die Hitzewelle ihren Höhepunkt.
Der Samstag startet oft sonnig, vom Bregenzerwald bis ins Inn- und Mühlviertel aber mit einzelnen Schauern. Im Laufe des Tages bilden sich im gesamten Berg- und Hügelland sowie stellenweise auch im östlichen Flachland Schauer bzw. lokal kräftige Gewitter. Dabei muss mit großen Regenmengen in kurzer Zeit gerechnet werden, am längsten trocken und oft sonnig bleibt es im äußersten Südosten. Bei lebhaft auffrischendem Wind aus West bis Nordwest liegen die Höchstwerte zwischen 26 und 33 Grad.
Am Sonntag scheint im Osten zeitweise die Sonne, während entlang der Nordalpen von der Früh weg Schauer durchziehen. Im Süden wird es nach einem oft noch sonnigen Start gewittrig mit lokaler Unwettergefahr, nördlich der Alpen klingen die Schauer am Nachmittag ab und die Sonne zeigt sich. Am Abend beruhigt sich das Wetter allgemein. Bei mäßigem bis lebhaftem Nordwestwind gehen die Temperaturen zurück und erreichen maximal noch 24 bis 29 Grad.
Am Montag stellt sich ruhiges Sommerwetter ein, verbreitet bleibt es trocken bei einem Sonne-Wolken-Mix. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen und mit 23 bis 28 Grad entsprechen die Temperaturen in etwa der Jahreszeit.