Weitere Unwetter im Anmarsch

Heftige Hitze, doch heißeste Zeit kommt erst noch

Die Hitzewelle in Österreich setzt sich fort. Gewitter und Unwettergefahr steigen an. Lokal drohen große Regenmengen in kurzer Zeit und Hagel.
Wetter Heute
21.06.2026, 08:16
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Das äußerst heiße Hochsommerwetter hält weiter an. Laut Prognose von www.ubimet.at setzt sich die ausgeprägte Hitzewelle bis weit in die nächste Woche hinein fort. Und das mitten im Juni.

Mit der Sommersonnenwende liegt, von Samstag auf Sonntag, jetzt die kürzeste Nacht des Jahres hinter uns. Und es war eine laue Nacht: "Aktuell messen wir noch 31° in der Wiener Innenstadt, morgen Früh sind es dann etwa 23°", schreibt ORF-Meteorologe Manuel Oberhuber Samstagabend.

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Er uns seine Kollegen bei der Ubimet wissen, dass die aktuelle Hitze nur ein Vorbote sein könnte. "Die heißeste Zeit des Jahres steht im Mittel erst in der zweiten Julihälfte bzw. Anfang August an", informiert Nikolas Zimmermann.

Auch wenn noch niemand sagen kann, wie heiß der Hochsommer wirklich werden wird, eines ist schon jetzt klar. In der energiereichen Luftmasse ist auch die Neigung zu teils kräftigen Hitzegewittern deutlich erhöht. So sind auch am heutigen Sonntag primär in der Osthälfte teils kräftige Gewitter zu erwarten.

"Lokal besteht dabei Unwettergefahr, besonders durch große Regenmengen in kurzer Zeit und Hagel", prognostiziert Roland Reiter von der Unwetterzentrale UWZ. Erst zur Wochenmitte geht die Gewitterneigung zurück.

Die Prognose im Detail

Am Sonntag ziehen im Nordosten von der Früh weg vereinzelt Schauer durch. Ab dem Vormittag entwickeln sich über dem östlichen Berg- und Hügelland erste Gewitter, welche sich im Tagesverlauf stellenweise auch ins südliche Flachland ausbreiten. Lokal können die Gewitter kräftig ausfallen mit großen Regenmengen in kurzer Zeit und Hagel.

Ganz im Westen gehen nur einzelne Hitzegewitter nieder und hier dominiert ganztags der Sonnenschein. Zumindest zeitweise lässt sich aber überall die Sonne blicken. Passend zum astronomischen Sommeranfang gibt es heiße und sehr schwüle 28 bis 35 Grad.

Der Montag startet meist trocken und gebietsweise sonnig, Restwolken lockern in der Früh rasch auf. Ab Mittag bilden sich vom Berg- und Hügelland ausgehend wieder einige Gewitter, auch im östlichen Flachland steigt die Gewitterneigung am Nachmittag vorübergehend an. Insgesamt bleibt aber der freundliche Wettercharakter mit einigen Sonnenstunden vorherrschend. Von lokalen Gewitterböen abgesehen weht mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen. Die Höchstwerte liegen zwischen 28 und 34 Grad.

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