Am Freitag wüteten an einigen Orten in Griechland heftige Waldbrände. Durch das heiße Wetter und trockene Winde wurden die Flammen zusätzlich angeheizt. Auch über der Hauptstadt Athen war eine riesige Rauchwolke zu sehen. Regierungschef Alexis Tsipras rief sogar die Armee auf den Plan.
Samstagfrüh konnten die meisten Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Die Waldbrandgefahr bleibt aber hoch.
Veraltete Einsatzfahrzeuge erschweren den Kampf gegen die Flammen in Griechenland. Neben der Hilfe durch die Armee hofft der finanzschwache Staat deshalb auf Unterstützung anderer EU-Staaten.
Frankreich versprach, am Samstag zwei Löschflugzeuge und ein Aufklärungflugzeug nach Griechenland zu schicken. Doch der griechischen Feuerwehr ist es bis Samstagfrüh selbst gelungen, die Waldbrände zum Teil unter Kontrolle zu bringen.
Die Brände forderten bislang ein Todesopfer. Ein Mann erlitt bei der Flucht vor den Flammen einen Herzinfarkt. Die Gefahr für ein Wiederaufflammen bleibt aber groß. Starke Winde sind für den restlichen Verlauf des Wochenendes angekündigt. Insgesamt wüteten 59 Brände im ganzen Land.