Welt

Heftiges Winter-Comeback in Russland und GB

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:00

Nicht nur in Österreich müssen die Menschen weiter auf den Frühling warten. Zu Beginn der Karwoche hat sich Väterchen Frost auch in anderen europäischen Ländern noch einmal mit aller Gewalt zurückgemeldet. Moskau wurde von einem der heftigsten Schneestürme der vergangenen Jahrzehnte heimgesucht und in Großbritannien waren zehntausende Menschen wegen des heftigen Schneefalls von der Stromversorgung abgeschnitten.

Zu Beginn der Karwoche hat sich Väterchen Frost auch in anderen europäischen Ländern noch einmal mit aller Gewalt zurückgemeldet. Moskau wurde von einem der heftigsten Schneestürme der vergangenen Jahrzehnte heimgesucht und in Großbritannien waren zehntausende Menschen wegen des heftigen Schneefalls von der Stromversorgung abgeschnitten.

Mit einem der heftigsten Schneestürme der vergangenen Jahrzehnte stemmt sich der russische Winter in Moskau weiter gegen den Frühling. Die Lage habe sich in diesem Ausnahmewinter noch einmal verschärft, sagten Experten am Montag. In der Millionenmetropole Moskau waren nach den ohnehin extremen Schneefällen der vergangenen Wochen viele Autos unter Schneemassen begraben. Behörden warnten vor Autofahrten auf den schwer passierbaren Straßen, auch wegen der schlechten Sicht. Es bildeten sich kilometerlange Staus.

Die Wetterdienste hatten zuvor von einem Jahrhundert-Sturm gewarnt. Die Schneefälle begannen am Sonntag und hatten bereits am Wochenende ein Niveau wie zuletzt vor 50 Jahren erreicht. Die Temperaturen war nachts auf bis zu minus 25 Grad gesunken.

Lage in Schottland und Nordirland besonders schlimm

Wegen des starken Schneefalls in Großbritannien sind am Montag weiter zehntausende Einwohner von der Stromversorgung abgeschnitten gewesen. In Schottland waren fast 18.000 Menschen vom Stromausfall betroffen, wie die Behörden mitteilten. Die Mitarbeiter des örtlichen Stromlieferanten hatten große Mühe, einige abgelegene ländliche Gegenden zu erreichen.

Besonders schwierig war die Lage auf der Insel Arran, wo die Stromversorgung bereits vor einigen Tagen vollständig zum Erliegen kam. Mit Fähren wurden Stromgeneratoren auf die Insel gebracht, um eine Notversorgung sicherzustellen.

Auch in Nordirland wurde mit Hochdruck daran gearbeitet, die Stromversorgung von etwa 100.000 Haushalten wiederherzustellen. Bewohner abgelegener Gebiete wurden darüber informiert, dass dies noch Tage dauern werde. Nach dem Ausfall der Trinkwasserversorgung in etwa tausend Wohnungen wurde immerhin diese größtenteils wieder in Gang gebracht.

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