1933 Tage nach seinem letzten Heimspiel als Eintracht-Trainer kehrte Adi Hütter an die Seitenlinie in Frankfurt zurück. Am Ende jubelte ÖFB-Star Michael Gregoritsch, der bis zur 72. Minute stürmte und nach dem 4:1-Sieg von der Tabellenspitze lacht.
Zunächst sah alles nach einem gelungenen Comeback für Hütter aus: Jonathan Burkardt köpfte die Gastgeber bereits in der sechsten Minute in Führung.
Nach der Pause folgte jedoch der komplette Einbruch. Gerade einmal 103 Sekunden brauchte Augsburg, um die Partie zu drehen. Erst sprang der Ball nach einer Aktion von Ibrahimovic über Baum zum 1:1 ins Tor, dann patzte Frankfurt-Keeper Noah Atubolu. Robin Fellhauer bedankte sich und staubte zum 2:1 ab.
Von diesem Doppelschlag erholte sich Hütters Mannschaft nicht mehr. Alexis Claude-Maurice erhöhte in der 65. Minute auf 3:1, Fabian Rieder setzte kurz vor Schluss mit einem sehenswerten Freistoß den Schlusspunkt.
Für den Vorarlberger bleibt damit vor allem die Defensive eine Baustelle. Nach dem 3:3 bei Union Berlin kassierte seine Mannschaft nun vier weitere Gegentreffer. Sieben Gegentore nach zwei Runden bedeuten einen ernüchternden Saisonstart.
Augsburg erlebt dagegen einen historischen Auftakt. Nach dem 3:0 gegen Schalke hält der FCA bei sechs Punkten und steht erstmals in seiner Bundesliga-Geschichte an der Tabellenspitze.