3:2 nach Elfmeterschießen! Wolfsberg zog am Sonntagnachmittag als zwölfter Bundesligist in die dritte Runde des ÖFB-Cups ein. Die Lavanttaler hatten bei Ostligist Parndorf dabei von allen Top-Favoriten am meisten Mühe.
Nach 79 zähen Minuten erlöste Markus Pink die Gäste mit der Führung. Parndorf hielt weiter wacker dagegen und wurde mit dem späten Ausgleich belohnt: Fabian Szabo in Minute 91. In der Verlängerung schlug Sommer-Neuzugang Luca Hassler (96.) zu. Doch der Drittligist kam erneut zurück: Fabian Ziniel (107.) ließ die Hausherren jubeln.
Im Elfmeterschießen zog der Bundesligist den Kopf aus der Schlinge.
Der Cupsieger von 2025 und Vorjahres-Viertelfinalist verhinderte nur knapp das frühe Aus. Trainer Thomas Silberberger bereitet aber nicht nur die sportliche Leistung seiner Mannschaft Kopfzerbrechen.
In der regulären Spielzeit hatte er seinen Kapitän und Abwehrboss Nicolas Wimmer verloren, der ohne Fremdeinwirkung zu Boden gegangen und mit Verdacht auf eine schwere Knieverletzung mit der Trage vom Platz gebracht worden war.
Trainer Silberberger: "Ich bin natürlich enttäuscht über die Leistung. Was mir mehr Sorgen bereitet, ist die wahrscheinlich schwere Knieverletzung von Nicolas Wimmer. Es schaut nicht gut aus."
In der Verlängerung flog Otar Mamageishvili mit Gelb-Rot vom Platz. Nach den Roten Karten von Wimmer und Raffael Behounek in den letzten beiden Bundesliga-Spielen war es also das dritte Spiel in Serie, in der sein Team in Unterzahl geriet.
Salzburg (3:0 in St. Pölten), Hartberg (4:0 bei Vorwärts Steyr) und der GAK (2:0 in Kitzbühel) zogen am Sonntag mit deutlich weniger Bauchschmerzen in die dritte Cup-Runde ein.
Mit Rapid, der Austria, dem LASK, Sturm, Wattens, Lustenau, Altach und Ried hatten zuvor sämtliche Bundesligisten die zweite Cuphürde erfolgreich genommen. Große Überraschungen blieben damit aus.
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