Heimische Polizei bekommt mannstoppende Munition

Ein Cobra-Beamter, maskiert und mit der Waffe im Anschlag.
Ein Cobra-Beamter, maskiert und mit der Waffe im Anschlag.EXPA / picturedesk.com
Österreichweit hat die Polizei neue Einsatzmunition bekommen. Die "mannstoppenden" Geschosse sind ab sofort bundesweit im Einsatz, so das Ministerium.

21 Millionen Euro soll die neue Munition gekostet haben, insgesamt 35 Millionen Stück seien angekauft worden, berichtet der "Kurier". Diese "Deformationsmunition" sei bereits in ganz Österreich im Einsatz, heißt es dazu aus dem Innenministerium. Die "mannstoppende" Munition soll gleich doppelten Nutzen im Polizei-Einsatz haben: Einerseits soll sie Angeschossene schneller außer Gefecht setzen, andererseits Durchschüsse verhindern, was andere Personen weniger gefährde.

Nicht die einzige neue Munition

Stammen soll die Munition von den Herstellern Ruag und Sellier & Bellot. Nach einer Ausschreibung sei mit ihnen eine Rahmenvereinbarung über fünf Jahre getroffen worden, eine Lieferung über 800.000 Euro sei bereits erfolgt. Es ist nicht die einzige neue Munition für die österreichische Polizei.

Das ist "mannstoppende" Munition

Ebenso wurden laut Bericht "umweltschonendere Übungsmunitionen" angeschafft. Umweltschonend soll dabei bedeuten, dass die Geschosse bleifrei sind. Bei "mannstoppender" Munition soll die Zielperson durch Wucht, Verformung und abgegebene Energie handlungsunfähig werden. Die Munition soll dabei möglichst viel Bewegungsenergie an den Getroffenen abgeben. 

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