Heimweh! Pferd "Luna" büxte in 48 Stunden zwei Mal aus

Pferd "Luna" hat offensichtlich Heimweh, galoppierte schon zwei Mal davon.
Pferd "Luna" hat offensichtlich Heimweh, galoppierte schon zwei Mal davon.Privat
Schon zwei Mal in nur 48 Stunden büxte Pferd "Luna" von ihrem Hof im Mühlviertel aus. Nach einem Facebook-Suchaufruf ist sie nun wieder zurück.

Vergangenen Samstag war es soweit. Nach einigen Vorkehrungen zog Neuzugang "Luna" am Gestüt von Angelika Kaar (47) bei Alberndorf (Bez. Urfahr-Umgebung) ein. Gleich nach der Ankunft durfte die 15 Jahre alte Pintostute mit ihren Artgenossen auf die Weide.

Das war allerdings keine gute Idee. Denn noch während die 47-Jährige mit den Vorbesitzern plauderte, suchte das Pferd auch schon das Weite. "So schnell habe ich gar nicht schauen können, war sie auf einmal weg. Wir sind ihr gleich hinterher geritten", so die Hof-Besitzerin.

Nach rund zwei Stunden konnte der Ausreißer wieder eingefangen werden. Der Aufenthalt des Vierbeiners war aber erneut nicht von langer Dauer. Das Heimweh ins benachbarte Salzburg, von dort kam "Luna" nach OÖ,  war offensichtlich doch zu groß. Und so galoppierte "Luna" schon Montagnachmittag wieder davon.

15 Jahre in Salzburg gelebt

Dieses Mal war es aber nicht so einfach, das Pferd wieder einzufangen. "Sie lebte seit ihrer Geburt vor 15 Jahren in Salzburg immer nur bei einer Besitzerin. Da wird sie sicher ein wenig Heimweh plagen", so Kaar. Die Stute hatte sich aber derart vergaloppiert, sodass auch in der folgenden Nacht noch jede Spur von ihr fehlte.

Dienstagvormittag startete die Neu-Besitzerin deshalb auch einen Suchaufruf auf Facebook. "ACHTUNG unser neues Pferd ist seit gestern Abend entlaufen. Sie hört auf den Namen Luna und ist eine braun weiß gescheckte Pintostute. Leider kennt sie sich noch nicht in unserer Gegend aus. Sie irrt im Raum Alberndorf Bezirk Urfahr Umgebung irgendwo herum", schrieb sie über ein Foto des Tiers.

"Wir haben sogar mit Wärmebildkameras gesucht. Aber sie war nicht zu finden", so Pferde-Liebhaberin Kaar im "Heute"-Gespräch. Dienstagnachmittag, rund 24 Stunden danach, folgte dann der erlösende Anruf. Das Tier ist zum Hof einer Bekannten, auf dem auch mehrere Pferde untergebracht sind, ins rund 15 Kilometer entfernte Wintersdorf (Bez. Urfahr-Umgebung) gelaufen.

Luna, die nun übrigens in Pocahontas umgetauft wurde, ist nun wieder unversehrt auf dem Hof der Reitpädagogin Kaar. Auf die Weide darf die Ausreißerin vorerst nicht. "Sie ist jetzt einmal auf unserer Koppel untergebracht. Da ist es ausbruchssicher", grinst die Hofbesitzerin.

Und das Heimweh wird sich dann vermutlich auch bald legen...

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