Politik

Heinisch-Hosek zufrieden mit Zentralmatura

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:58

Am Mittwoch ist mit den Fächern Latein und Griechisch die erste österreichweite Zentralmatura ins Finale gegangen. Und obwohl im Fach Latein Ersatzaufgaben vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) ausgeschickt werden mussten, ging auch am letzten Tag der Zentralmatura alles ohne Probleme über die Bühne. Die Bildungsministerin zeigt sich zufrieden.

An insgesamt 115 Schulen mussten für rund 700 Schüler neue Lateinmatura-Aufgaben elektronisch vom Bifie verschickt werden. Dies war notwendig, da in der eingebrochen und den Tresor mit den Lateinaufgaben geknackt hatten. Dabei wurden auch Kuverts mit den Matura-Angaben geöffnet. Somit musste Plan B in Kraft treten.

Alle sieben Matura-Tage sind aber sonst ohne logistische Probleme verlaufen. Die ersten Ergebnisse werden nach Pfingsten erwartet. Die Schüler enthalten eine Aufstellung über positive beziehungsweise negative Noten nach Geschlecht und Bundesland für die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch. Die Schüler selbst erhalten ihr Ergebnis zehn Tage nach Absolvierung der jeweiligen schriftlichen Prüfung. Negative Noten können dann in einer sogenannten Kompensationsprüfung, die rund 25 Minuten lang dauert, am 1. und 2. Juni mündlich ausgebessert werden.

Von Seiten des Bildungsministeriums zeigt man sich erfreut und zufrieden darüber, dass die erste österreichweite Zentralmatura ohne Probleme abgelaufen ist. Auch SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann zieht eine erste positive Zwischenbilanz: "Entgegen manchen Unkenrufen hat die Organisation reibungslos geklappt. Die Zentralmatura bedeutet für Schüler und LehrerInnen eine große Umstellung. Umso wichtiger und erfreulicher ist das grundsätzlich positive Feedback aus den Schulen, was Organisation und Ablauf, aber auch Inhalt der Klausuren betrifft", so Grossmann.

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