Heinz Fischer will nicht als Kanzler einspringen

Heinz Fischer könnte Kanzler Kurz nach einem Misstrauensantrag an der Spitze einer Übergangsregierung ersetzen, brodelt die Gerüchteküche.
Das gab es seit 1945 noch nicht: die türkis-blaue Regierung ist zerfallen, Bundeskanzler Kurz wird Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) entlassen, die gesamte freiheitliche Ministerriege will geschlossen folgen. Damit hat die ÖVP auch keine Mehrheit im Nationalrat mehr – sämtliche Oppositionsparteien wollen nun auch Kanzler Kurz absetzen. Ein Misstrauensantrag soll schon bei der nächsten Sitzung des Nationalrats eingebracht werden. Geht dieser durch, muss der Bundespräsident einen Interims-Kanzler bestimmen.





CommentCreated with Sketch.950 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Trotz des Chaos will der ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer im "ZiB2"-Studio nicht von einer Staatskrise sprechen, da die aktuelle Situation durch die Bestimmungen der Verfassungen vollends abgedeckt sei. Eine solche Übergangsregierung hätte aber mit der aktuellen Geschäftstätigkeit und der Vorbereitung der nächsten Wahlen alle Hände voll zu tun.

Seine eigene Person nimmt Heinz Fischer als möglichen Kurz-Nachfolger aus dem Rennen: "Habe keine Gründe, es nicht auszuschließen", antwortet der frühere Präsident auf die Frage, ob er als Interims-Kanzler einspringen würde.

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(red)

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