Altbundespräsident Heinz Fischer wird bei der Stichwahl am 4. Dezember Alexander Van der Bellen seine Stimme geben. In seinem am Freitag präsentierten Buch "Eine Wortmeldung" ruft er die Österreicher auf, zur Wahl zu gehen und übt ohne Namensnennung Kritik an Norbert Hofer.
Altbundespräsident Heinz Fischer wird bei der Stichwahl am 4. Dezember Alexander Van der Bellen seine Stimme geben. In seinem am Freitag präsentierten Buch "Eine Wortmeldung" ruft er die Österreicher auf, zur Wahl zu gehen und übt ohne Namensnennung Kritik an Norbert Hofer.
"Ich werde den Enkelkindern später einmal erzählen, warum ich nach sorgfältiger Überlegung bei der Bundespräsidentenstichwahl am 22. Mai 2016 für Professor Alexander Van der Bellen gestimmt habe, den ich seit Langem kenne und zu dem ich Vertrauen habe", schreibt Fischer in seinem neuen Buch. Er will auch bei der Wiederholung am 4. Dezember Van der Bellen wählen.
Ohne den FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer beim Namen zu nennen, meint Fischer: Der Bundespräsident sollte ein "europäischer Teamspieler" sein und mithelfen, bei den Österreichern und insbesondere bei der Jugend Verständnis für die historische Bedeutung des Projektes Europa zu wecken.