Welt

Heißer Klimagipfel lässt die EU schwitzen

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:41

Die EU ist über den Mangel an Anstrengungen mancher Staaten im Kampf gegen die Klimaerwärmung besorgt. Selbst wenn es nach dem Auslaufen des Kyoto-Abkommens Ende 2012 noch nicht umgehend weitere international verbindliche Abkommen geben werde, müsse dennoch der Kampf zur Beschränkung der Treibhausgase fortgesetzt werden.

Sorgenfalten hatte EU-Chefunterhändler Artur Runge-Metzger am Freitag am Weltklimagipfel in Durban auf der Stirn.   Die bisherigen Klima-Ziele der Staaten reichten nicht aus, um tatsächlich die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. "Wir brauchen mehr Ehrgeiz", sagt Runge-Metzger am fünften Tag des zwölftägigen Konferenzmarathons. Bei den Verhandlungen geht es vor allem darum, ein Nachfolgemodell des Kyoto-Protokolls zu finden.

In der zweiten Woche der Konferenz werden nach Angaben der südafrikanischen Regierung zwölf Staatschefs sowie etwa 130 Fachminister aus aller Welt erwartet. Von den Inselstaaten Fidschi und Nauru, dem Fürstentum Monaco, aus Samoa, der Zentralafrikanischen Republik, Senegal, Honduras, der demokratischen Republik Kongo, Gabon, Äthiopien und dem Gastgeberland Südafrika werden die Staatschefs erwartet. Damit wird kein einziges Industrieland von einem Staats- oder Regierungschef repräsentiert.

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