Wenn es draußen kalt wird, stellt sich für viele die Frage: Soll ich die Heizung nachts ganz abdrehen oder lieber auf Sparflamme laufen lassen? Im ersten Moment klingt das komplette Ausschalten nach einer cleveren Idee.
Doch das ist ein Trugschluss. Eine Heizung, die nicht arbeitet, verbraucht zwar keine Energie – aber wenn die Wohnung über Nacht stark auskühlt, muss am nächsten Morgen umso mehr Energie aufgewendet werden, um sie wieder aufzuheizen.
Laut Experten sind zwei Werte entscheidend: Temperatur und Luftfeuchtigkeit, heißt es auf Utopia.de. Wer diese beiden Faktoren im Blick behält, kann Schimmelbildung verhindern und trotzdem Geld sparen. Ein Hygrometer hilft dabei, die Luftfeuchtigkeit zu überwachen.
Energie-Experte Norbert Endres rechnet vor: "Bei einer Absenkung der Temperatur um ein Grad kann eine Einsparung von sechs Prozent erwartet werden, für das zweite, dritte und vierte Grad jeweils weitere fünf Prozent."
Die bessere Strategie ist also nicht das Ausschalten, sondern das Herunterdrehen der Heizung über Nacht. So bleibt die Wohnung warm genug, um Schimmel zu vermeiden, und man spart dennoch bares Geld.