Heldenplatz: Protest gegen Umbenennung

Bild: Helmut Graf

1938 hat Adolf Hitler dort den Anschluss an Deutschland verkündet, jetzt soll der "historisch belastete" Wiener Heldenplatz einen neuen Namen bekommen. Zumindest wenn es nach Kulturminister Thomas Drozda (SP) geht, der mit seinem Plan aber auf Widerstand stößt.

1938 hat Adolf Hitler dort den Anschluss an Deutschland verkündet, jetzt soll der "historisch belastete" Wiener Heldenplatz einen neuen Namen bekommen. Zumindest wenn es nach Kulturminister Thomas Drozda (SP) geht, der mit seinem Plan aber auf Widerstand stößt.

wären für den Kulturminister bessere Alternativen, sagte Drozda am Samstag im Interview mit der "Presse". Tags darauf die Absage vom Koalitionspartner: VP-Chef Mitterlehner kann mit dem Vorschlag nichts anfangen: "Der Heldenplatz hat gute und schlechte Zeiten erlebt, ist aber ein fixer Bestandteil der österreichischen Geschichte."


hat gute & schlechte Zeiten erlebt, aber ist fixer Bestandteil d. österreichischen Geschichte. Sehe keinen Grund f. Umbenennung
— ReinholdMitterlehner (@MitterlehnerR)

Auch die Mehrheit der "Heute"-Leser, die an einer Online-Umfrage teilnahmen, lehnte den Vorschlag ab. Nur 3,8% von 1.341 Lesern stimmten für die Umbenennung (Stand: Sonntag, 10.30 Uhr).

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