Helene Fischer bezieht Stellung gegen rechts

Schlagerstar Helene Fischer wurde von ihren Fans aufgefordert, in Chemnitz aufzutreten. Jetzt meldete sie sich via Instagram zu Wort - überraschend politisch.
Zahlreiche Bands und Künstler, unter anderem "Die Toten Hosen" machten sich vergangenen Montag (3.9.) unter dem Motto #wirsindmehr in Chemnitz gegen rechte Gewalt stark. Über 65.000 Besucher kamen laut "Bild" zu dem Gratis-Konzert.

Doch einige Stars fehlten, unter anderem Helene Fischer, die vorab dazu aufgefordert wurde, an dieser Veranstaltung teilnehmen. Doch die Schlagersängerin schwieg. Erst jetzt, kurz vor ihrem Konzert in Berlin, gab die Schlagersängerin via Instagram ein Statement dazu ab:

"Lasst uns heute gemeinsam feiern, tanzen, lachen, Emotionen teilen und für ein paar Stunden den Alltag vergessen. Wir können und dürfen nicht ausblenden, was zur Zeit in unserem Land passiert, doch wir können zum Glück auch sehen wie groß der Zusammenhalt gleichzeitig ist - das sollte uns stolz machen. Musik als Zeichen der Verbundenheit und immer ist es Liebe, die gewinnt.", schreibt sie.

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"Ich freue mich darauf, heute mit euch dieses Zeichen zu setzen", schreibt sie weiter und fügt unter anderem die Hashtags #wirbrechendasschweigen #wirsindmehr und #peace hinzu.

Das Besondere: Helene Fischer hat sich bisher standhaft geweigert, politische Statemens abzugeben. Mit dem Hashtag #wirsindmehr stellt sie sich klar gegen Ausländerhetze.

(red)

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