Wenn Helene Fischer ihr Bühnenjubiläum feiert, wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Für ihre kommende Stadion-Tour wird ein gigantisches Budget in die Hand genommen: Rund 25 Millionen Euro soll die neue Show kosten.
Die Sängerin feiert mit der Tour ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum und setzt dabei auf ein spektakuläres Konzept. Am 11. Juli macht die Produktion auch im Ernst-Happel-Stadion in Wien Halt. Dort soll eine aufwendige 360-Grad-Bühne mitten im Stadion aufgebaut werden, damit Fans die Show aus allen Richtungen erleben können.
Allein die Dimension des Projekts zeigt, wie groß die Produktion ist: Laufstege sollen sich quer über das Spielfeld ziehen und die Bühne mit dem gesamten Stadion verbinden. Ziel ist es, trotz der riesigen Kulisse möglichst nah an den Fans zu sein. "Es ist wirklich schwierig, dass man in einem Stadion den Fans nahe sein kann, aber ich werde versuchen, alle abzuholen", erklärt Fischer.
Der enorme Preis kommt nicht von ungefähr. Hinter der Show stehen unter anderem Designer, die bereits an den spektakulären Konzertproduktionen von Adele gearbeitet haben. Ziel ist ein cineastisches Live-Erlebnis, wie es Besucher etwa aus der Hightech-Konzertarena Sphere in Las Vegas kennen.
Mit der Tour will Fischer auch ein Zeichen setzen. Die aufwendige Produktion sei ein großes Dankeschön an ihre Fans, die sie seit zwei Jahrzehnten begleiten.
Fest steht: Mit 25 Millionen Euro Produktionskosten gehört die neue Tour zu den teuersten Schlager-Shows aller Zeiten und Wien wird einer der spektakulärsten Stopps der Mega-Produktion.