Die meisten der auf dem Forschungsschiff in der Antarktis feststeckenden Passagiere und Besatzungsmitglieder sollen per Hubschrauber in Sicherheit gebracht werden. Insgesamt 52 Passagiere und vier Crewmitglieder werden die "Akademik Schokalskij" verlassen, sobald es das Wetter zulässt. Eine Rettung per Eisbrecher ist zwei Mal gescheitert.
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Allen Menschen an Bord geht es gut. Weder ihr Leben noch ihre Sicherheit sind in Gefahr. Der Eisbrecher, der die mit 74 Wissenschaftern und Abenteurern an Bord feststeckende "Akademik Schokalskij" loseisen sollte, hatte wegen dichten Schneetreibens und heftiger Winde umkehren müssen.
"Aurora Australis" gescheitert
Der australische Eisbrecher "Aurora Australis" war am Montag bis auf zehn Seemeilen (18,5 Kilometer) an das Forschungsschiff herangekommen. Eisige Winde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 Knoten und starker Schneefall zwangen ihn aber zur Umkehr.
"Snow dragon" gescheitert
Der Hubschrauber steht auf dem chinesischen Eisbrecher "Schneedrache" bereit, der in der Region liegt. Dieser hatte am Samstag abdrehen müssen, nachdem er sich bis auf sechseinhalb Seemeilen an das feststeckende Forschungsschiff herangekämpft hatte.
Die Wissenschafter und Touristen aus Australien, Neuseeland und Großbritannien stecken seit dem Heiligen Abend rund hundert Seemeilen (185 Kilometer) von dem französischen Antarktis-Stützpunkt Dumont d'Urville entfernt fest.