Schülerin Sarah war am "Girls Day" zu Gast bei Bundeskanzler Christian Kern und nutzte die Gelegenheit, ihm ein paar einzigartige Fragen zu stellen.
Sie wollten schon immer einmal wissen, wie sich Christian Kern in der Schule angestellt hat? Diese und andere Fragen stellte Schülerin Sarah zu Mittag per Facebook-Live an unseren Bundeskanzler (siehe Video oben).
Kern am Scooter
Zunächst wollte Sarah auf charmante Art wissen, wie sich Kern fortbewegt: "Werden Sie überall hinchauffiert, so wie ich, oder fahren Sie manchmal selbst?"
"Wenn ich mich in der Stadt bewege und mal ein paar Minuten Zeit hab, dann nehm ich so einen Scooter", verrät Kern. Ansonsten ist er viel mit Auto und Bahn unterwegs.
Girls Day:
Die Idee für den Girls Day, auch Mädchen- oder Töchtertag, stammt aus den USA. An diesem seit 1993 jährlich durchgeführten "Take our daughters to work"- Tag besuchen Schülerinnen ihre Eltern, Verwandten oder Bekannten an deren Arbeitsplatz und bekommen so einen Einblick in deren berufliche Tätigkeit.
Seit einigen Jahren findet diese Idee auch in Europa immer größeren Anklang. In Österreich wird der Girls' Day bzw. Töchtertag in einigen Bundesländern bereits seit 2001 veranstaltet. Dadurch soll ein Impuls gesetzt werden, der eine Trendwende bei der Berufsorientierung von Mädchen unterstützt und ihnen einen neuen Blick auf die Berufswelt eröffnen will.
Gut in der Schule?
Die nächste Frage betrifft Kerns Schulbildung. Sarah will wissen, ob der Bundeskanzler gut in der Schule war: "Im Turnen war ich ein ziemliches Ass", verrät Kern. Auch Geschichte und ein paar andere Gegenstände haben ihm gefallen, aber: "Die, die mich nicht so richtig gefreut haben, da hab ich nicht so viel gelernt", gibt er zu.
Auch Politisches
Kern holt sich bei der Gelegenheit gleich Infos einer Betroffenen. In Sachen Schule sei es ihm am Wichtigsten, dass Kinder Spaß am Lernen haben.
Sarah zeigte sich jedoch skeptisch, dass Laptops und Tablets zukünftig die gute alte Tafel ersetzen könnten. Sie habe in ihrer Schule so eine "Smart-Tafel" gehabt, von der sie nach einiger Zeit Kopfweh bekommen habe.
In der Freizeit zur Mama
Zum Schluss verriet Kern noch, dass er in seiner unter der Woche knapp bemessenen Freizeit gerne seine Mama besucht und Zeit mit seinen Kindern verbringt.
Sport geht sich aber trotzdem aus: "Ein- bis zweimal die Woche laufe ich von meiner Wohnung ins Büro." (csc)