Zu kuriosen Szenen ist es Mittwochfrüh am Schwarzenbergplatz in der Inneren Stadt gekommen. Da ein Renault in eine Betonabsperrung gekracht war, konnten die Straßenbahnlinien 71 und 2 für knapp 20 Minuten nicht fahren. Die hinzugerufene Polizei wollte den Lenker zum Unfallhergang befragen, jedoch ohne Erfolg - der hatte das Weite gesucht.
Da der französische Flitzer auf den Schienen verunfallt war, kam es mitten im Frühverkehr zu erheblichen Verspätungen bei den Wiener Linien. Die Abschlepparbeiten der Feuerwehr dauerten rund 20 Minuten, danach konnten die behinderten Linien 71 und 2 wieder fahren.
"Jede Minute Verzögerung ist ärgerlich. Aber das Auto war in 17 Minuten entfernt, wohl eine absolute Rekordzeit" sagte eine Sprecher der Wiener Linien im Talk mit "Heute.at".
Fahrer zu tief ins Glas geschaut?
Warum der Lenker die Flucht ergriffen hatte, ist indes noch nicht geklärt. Laut den Behörden ist das aber kein Einzelfall - viele suchen das Weite, da sie das ein oder andere Gläschen Wein zu viel getrunken haben und der obligatorischen Alkomatkontrolle aus dem Weg gehen wollen.