Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt und steigt und steigt. Wie "Heute" berichtete, ging der negative Aufwärtstrend auch am Montag weiter. Binnen 24 Stunden wurden in Österreich knapp 11.900 neue Fälle registriert.
Mit dem Lockdown für Ungeimpfte versucht die Regierung nun dieser Entwicklung entgegenzusteuern. Seit Montag dürfen all jene, die den Piks ablehnen, das Haus nur noch verlassen, um zum Beispiel zur Arbeit zu fahren oder um Lebensmittel einzukaufen.
Auf etwaige Rechtschreibfehler dürfte der Verfasser nicht so genau geachtet haben. Denn die Teilnehmer sollen alle im "Dienstgewandt" (sic) erscheinen. Im Dienstgewand werden auch andere dabei sein: nämlich die Polizei.
Kontrolliert werden die Menschen von der Polizei. "Heute" war bei einer der ersten Kontrollen in Traun (Bez. Linz-Land) mit dabei. Dabei musste sogar Alt-LH Josef Pühringer seinen 2-G-Nachweis herzeigen. "Ich hab Verständnis dafür. Aber ich weiß auch, dass es ein schwieriges Thema ist. In meinem Umfeld sind zwei Drittel geimpft, der Rest will einfach nicht", sagte der Politiker.
Indes gehen aber immer noch viele Menschen auf die Straße, um gegen die Corona-Maßnahmen und vor allem gegen die Impfpflicht im Gesundheitsbereich zu demonstrieren.
Während vergangenen Freitag rund 500 Impfgegner mit Protestschildern über die Landstraße bis zum Landhaus gingen, wird heute, Dienstag (14 Uhr), vor dem Klinikum Wels-Grieskirchen die nächste Großdemo stattfinden. Laut Polizei sind dort ebenfalls 500 Teilnehmer angemeldet.
In sozialen Medien wie "Twitter" kursiert seit Tagen der Aufruf zur Teilnahme an der Kundgebung unter dem Motto "Nein zur Impfpflicht – Mein Körper gehört mir". Darauf steht geschrieben, sich um 14 Uhr beim Klinikum Wels am Mitarbeiter-Parkplatz EKZ zu treffen.