Vor knapp einem Jahr wurde gewählt, seit Dezember 2017 ist die türkis-blaue Regierung im Amt. Nach einer anfänglich hohen Zufriedenheit, ist die Bevölkerung nun deutlich kritischer in der Bewertung der Regierungsarbeit.
Für Polit-Experte Peter Hajek ist vor allem der Unterschied zu vor dem Sommer auffallend: "Während im Juni das Verhältnis positiv vs. negativ 58:36 war, hält man im September bei 49:45, was eine signifikante Veränderung ist", sagt er.
Die Gründe
Gründe dafür wurden nicht explizit abgefragt. Die könnten aber vielfältig sein: 12-Stunden-Arbeitstag, BVT-Affäre, Kneissl-Hochzeit, Ausschluss Dönmez. All das habe die Einstellung der Bevölkerung sicher nicht verbessert, vermutet Hajek. Das Gesamtergebnis bei der "Sonntagsfrage" haben die heißen Debatten so gut wie gar nicht beeinflusst.
SPÖ-Wähler unzufriedener
Nur 11 Prozent sind "sehr zufrieden", 38 Prozent "eher zufrieden", der Rest gibt negative Bewertungen. Bei ÖVP-Wählern ist die Zufriedenheit mit 89 Prozent ungebrochen.
Bei FPÖ-Wählern sind es 77 Prozent. SPÖ-Wähler sind mehrheitlich "weniger" (41 Prozent) bzw. "gar nicht zufrieden" (41 Prozent).
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