Immer mehr Haushalte setzen auf Photovoltaik mit Batteriespeicher. Doch beim Aufstellort des Stromspeichers werden häufig Fehler gemacht, die nicht nur die Lebensdauer verkürzen, sondern auch ein ernstes Sicherheitsrisiko darstellen können.
Energieexperte Luca Arenz erklärt, welche Standorte ungeeignet sind: Dachböden ohne Dämmung, Garagen und Abstellräume im Freien fallen durch. Der Grund: Hier kann es im Sommer viel zu heiß werden. Temperaturen über 20 Grad Celsius setzen den Lithium-Ionen-Akkus zu.
Wie chip.de berichtet, sollte ein Batteriespeicher niemals im offenen Raum oder im Treppenhaus installiert werden. Auch Fensternähe ist wegen der Sonneneinstrahlung tabu. Im Winter wiederum kann es in unbeheizten Räumen zu kalt werden, was die Alterung ebenfalls beschleunigt.
Idealerweise wird der Batteriespeicher im Keller aufgestellt, in einem separaten Raum mit Brandschutztür. Diese muss 30 Minuten Feuereinwirkung standhalten können. Der Raum sollte gleichmäßig temperiert sein und nicht als Aufenthaltsraum genutzt werden.
Wichtig: In diesem Raum sollten möglichst keine brennbaren Materialien gelagert werden, um die Brandlast gering zu halten. Auch ausreichend Platz für Wartungsarbeiten muss eingeplant werden. Wer später den Speicher erweitern möchte, sollte das bei der Raumplanung berücksichtigen.
Auch der Heizungskeller ist übrigens keine gute Wahl - dort wird es oft zu warm. Und noch ein Aspekt wird gerne vergessen: Batteriespeicher erzeugen im Betrieb auch Geräusche, die störend sein können.