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Hier drückt Jahrzehnte- Sturm aufs Briten-Kabinett

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:40

Der Jahrzehnte-Sturm, der seit Montagabend über England und Frankreich wütet, erreichte nun auch Holland und bedroht Deutschland. Mit bis zu 160 km/h fegen die Böen über die Länder. In Amsterdam wurde eine Frau von einem Baum erschlagen, in London macht die Gewalt des Windes auch vor dem Kabinett in London nicht halt. Einwohner Hollands und Englands wurden gewarnt, ihre Häuser nicht zu verlassen, es drohen Überschwemmungen. Bereits 14 Todesopfer sind zu beklagen.

Der Jahrzehnte-Sturm, der seit Montagabend über England und Frankreich wütet, erreichte nun auch Holland und bedroht Deutschland.  Mit bis zu 160 km/h fegen die Böen über die Länder. In Amsterdam wurde eine Frau von einem Baum erschlagen, in London macht die Gewalt des Windes auch vor dem Kabinett in London nicht halt. Einwohner Hollands und Englands wurden gewarnt, ihre Häuser nicht zu verlassen, es drohen Überschwemmungen. Bereits 14 Todesopfer sind zu beklagen.

Über den Süden Großbritanniens brach der Sturm in der Nacht auf Montag herein. Zusätzlich zu den Ausfällen an den Flughäfen (Heathrow, Gatwick, Stansted, Luton und Southend) wurden hunderte Zugverbindungen gestrichen. Betroffen war auch die Millionen-Metropole London. "Wenn wir bis Dienstag wieder einen ordentlichen Service hinbekommen, bin ich ganz froh", sagte ein Sprecher der Bahngesellschaft Network Rail.

Selbst vor den Spitzenpolitikern macht der Wind nicht Halt. Der Kran auf dem Dach des Kabinetts in der Londoner City knickte wie ein morscher Ast und beschädigte das altehrwürdige Geländer am Gebäude.

Nachdem "Christian" in der Nacht auf Montag in Großbritannien gewütet hatte, zog das Orkantief am Montag nach Deutschland. Dort starben seit Sonntag sechs Menschen durch von Sturmböen von bis zu 170 km/h. Großbritannien registrierte am Montag vier Todesopfer, die Niederlande, Frankreich und Dänemark je einen.

Meer riss 14-Jährigen in GB mit, Baum erschlug Frau in Amsterdam

An der Küste in Sussex wurde ein 14-jähriger Bub vermisst, der von den Wellen ins Meer gerissen wurde. In der Amsterdamer Innenstadt drückte der Sturm einen Baum um, der eine Frau traf und sie tötete. Zwei Menschen in einem Auto seien zudem schwer verletzt worden, nachdem ein Baum auf sie gefallen war. Auch in Amsterdam riefen die Behörden am Montag die Bürger auf, in ihren Wohnungen zu bleiben.

Normandie und Bretagne ohne Strom

Nach dem ersten großen Herbststurm mussten zahlreiche Menschen im Westen Frankreichs ohne Strom in die Woche starten. In der Normandie und in der Bretagne waren am Montag etwa 75.000 Haushalte betroffen. Nach Angaben des Energielieferanten ERDF waren die Regionen seit den frühen Morgenstunden ohne Strom.

Vor allem in Gebieten nahe der Küste war der Sturm mit bis zu 140 km/h über das Land gefegt. Montag früh wurde deswegen auch der Fährverkehr zwischen dem nordfranzösischen Calais und Dover in Großbritannien eingestellt.

APA/red.

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