Tiefsee-Kraken nagen Wal bis auf die Knochen ab

Es sind schaurig-schöne und selten gesehene Bilder: Zahllose Kraken hab sich auf dem Kadaver eines Bartenwals niedergelassen und umschlingen die Knochen mit ihren Tentakeln.
Es sind unheimliche und faszinierende Bilder, die US-Forscher bei einem Tauchgang vor der kalifornischen Küste zu Tage gefördert haben. Durch Zufall entdeckten die "Nautilus" auf ihrer Expedition zum Unterwasserberg Davidson in der Dunkelheit der Tiefsee den Kadaver eines Bartenwals. Doch selbst in 3.240 Metern Tiefe regierte an diesem Ort nicht der Tod, sondern das Leben.

Zahllose Kraken tummelten sich auf dem rund vier bis fünf Meter langen Kadaver und umschlangen in anmutig morbider Weise die Knochen mit ihren Tentakeln.

Überreste von Walen und anderen Meeresbewohnern sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele Aasfresser wie Aale, Krabben und eben auch Tiefseekraken. Wie lange die Tiere für die Skelettierung des bis zu 200 Tonnen schweren Wal-Kadavers brauchten, ist unklar. Sicher ist nur, dass der Tisch für die versammelten Aasfresser für längere Zeit reich gedeckt war.

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