Mehr Erkrankungen als 2025

Aufpassen! Hier gibt's in Österreich die meisten Zecken

Die Zahl der FSME-Fälle in Österreich ist heuer deutlich gestiegen. Experten raten, den Impfschutz zu überprüfen.
Österreich Heute
26.09.2026, 17:56
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Salzburg erlebt 2026 eine besonders starke Zeckensaison. Mit bislang 19 bestätigten FSME-Erkrankungen zählt das Bundesland weiterhin zu den Hotspots in Österreich.

Auch österreichweit steigen die Infektionszahlen, weshalb Fachleute dringend empfehlen, den eigenen Impfschutz zu kontrollieren.

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Neben Salzburg gehören Oberösterreich mit 65 und Tirol mit 28 Fällen zu den Regionen mit den meisten Erkrankungen. Das Zentrum für Virologie der MedUni Wien hat österreichweit bis jetzt 155 bestätigte FSME-Infektionen für das Jahr 2026 registriert.

Kumulative Infektionsorte von FSME-Patienten: 1972 - 2025
Zentrum für Virologie der MedUni Wien

Zum Vergleich: Im gesamten Vorjahr waren es 132 Fälle. Diese Zahlen teilte der Verband der Impfstoffhersteller (ÖVIH) am Montag (21. September) mit.

Dabei sind Zecken längst nicht mehr ein reines Sommerproblem. Der ÖVIH rät insbesondere jetzt im Herbst dazu, den Impfstatus zu überprüfen, um für die kommende Saison bestens vorbereitet zu sein.

Ganz Österreich gilt als Risikogebiet

Nahezu das gesamte Bundesgebiet ist als FSME-Risikogebiet ausgewiesen. Damit zählt Österreich zu den am stärksten betroffenen Regionen Europas.

Obwohl die Fallzahlen jährlich schwanken, steigt die Zahl der Spitalsaufenthalte wegen FSME insgesamt wieder an. Das Land verdankt seine bislang gute FSME-Bilanz einer hohen Durchimpfungsrate – diese nimmt laut Expert:innen jedoch seit einigen Jahren ab.

So erkennst du eine FSME-Infektion

Eine FSME-Erkrankung zeigt sich meist in zwei Phasen. Drei bis 28 Tage nach einem Zeckenstich – meistens etwa nach acht Tagen – treten zunächst Fieber und grippeähnliche Symptome auf. Nach einer beschwerdefreien Woche folgt bei manchen die zweite Phase, bei der das Virus das zentrale Nervensystem angreift. Symptome können Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gehstörungen sein. Bei etwa einem Drittel der Betroffenen treten Lähmungen an Armen, Beinen oder im Gesicht auf. Rund ein Prozent der schweren Fälle enden tödlich.

red,26.09.2026, 17:56