Allen Zweiflern zum Trotz: Mediziner und Politiker werden nicht müde zu betonen, dass Impfen zu den wirksamsten vorbeugenden Gesundheitsmaßnahmen gehört. Feststeht: Es bietet einen umfassenden Schutz.
Jetzt startet der Welser Magistrat eine wertvolle Initiative. Die jährlichen Aktionen zur Zecken- und Grippe-Immunisierung seien zwar gut eingeführt. Aber: Personen, die Jobs nachgehen, könnten sie aber oft nur schwer wahrnehmen.
Genau an diese Zielgruppe richtet sich die Premiere eines sogenannten Impfabends. Er findet erstmals am 2. Juni von 16 bis 20 Uhr statt.
Die Details: Gegen Gürtelrose für die Altersgruppe 60 plus sowie bei bestimmten Risikoerkrankungen ab 18 empfohlen sowie für Zeckenschutz ab 16 plus steht ein begrenztes Impfkontingent zur Verfügung.
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Möglichkeit dazu besteht ab kommendem Montag auf wels.at/impfaktionen oder unter Tel. 07242/235-3920. Für alle weiteren Immunisierungen (Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Polio, Masern-Mumps-Röteln und Pneumokokken) gilt: einfach vorbeikommen und sich stechen lassen.
Im laufenden Jahr plant der städtische Gesundheitsdienst noch einen weiteren Impfabend. Außerdem vorgesehen: eine eigene Aktion für sozial Bedürftige im Sommer Impfaktion in Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen. Nähere Informationen dazu sollen zeitgerecht erfolgen.
"Impfen schützt. Und zwar nicht nur einen selbst, sondern bei einer ausreichend hohen Durchimpfungsrate auch die gesamte Bevölkerung – Stichwort Herdenimmunität", betont der zuständige Vizebürgermeister Klaus Schinninger (SPÖ).