Ist der Patient zu schwer, muss die Feuerwehr her: Am Montag hatte die Rettung in Währing ein schwerwiegendes Problem. Ausgeholfen haben einige durchtrainierte Feuerwehrleute, die das Problem mit Leichtigkeit stemmten.
Einen aus seinem Haus zu bekommen, stellt die Rettung oft vor unlösbare Probleme. Dann müssen die Florianis ausrücken.
Ein Schwer-Transport beginnt laut Feuerwehrsprecher Christian Feiler immer mit einer Begutachtung. Zuerst muss überprüft werden, ob das Stiegenhaus das Gewicht des zu Transportierenden aushält, sonst muss im Extremfall das ganze Treppenhaus gestützt oder der Patient vom Kran durchs Fenster gehoben werden. Im zweiten Schritt wird geprüft, ob der Aufzug groß genug ist und der Belastung standhalten kann.
Der Einsatz in der Lacknergasse in Währing stellte sich als relativ problemlos heraus. Der Kranke war nicht schwer verletzt und der Aufzug groß genug. Unkompliziert verlief dementsprechend auch der Krankentransport ins Spital.
Da Standard-Krankentragen nur bis 180 Kilogramm belastet werden dürfen, brachten die Feuerwehrleute den Patienten mit einem Büro-Rollsessel auf die Straße. Dort wurde der Mann mittels Ladebordwand in ein Sonderfahrzeug der Feuerwehr umgeladen und anschließend zur Behandlung ins Spital gebracht. Ein Mitglied der Rettung war immer mit dabei, um auf den Kranken ein wachsames Auge zu haben.
Ein Einsatz der Wiener Feuerwehr aus unserem Archiv: