Das ist wohl das Paradies für Waffennarren: In der chinesischen Provinz Hunan stieß die Polizei auf das größte jemals entdeckte illegale Waffendepot in der Geschichte der Volksrepublik. Inhalt: 15.000 Schusswaffen und 120.000 Messer. Die Waffen wurden in verschiedenen Verstecken sichergestellt, berichtete die staatliche Zeitung "China Daily" am Montag.
Das ist wohl das Paradies für Waffennarren: In der chinesischen Provinz Hunan stieß die Polizei auf das größte jemals entdeckte illegale Waffendepot in der Geschichte der Volksrepublik. Inhalt: 15.000 Schusswaffen und 120.000 Messer. Die Waffen wurden in verschiedenen Verstecken sichergestellt, berichtete die staatliche Zeitung "China Daily" am Montag.
Bei der Aktion seien 15 Verdächtige festgenommen worden, die offenbar einem illegalen Händlerring angehörten, der in großem Stil Waffen verschob. Der private Besitz von Schusswaffen ist in China verboten. Der Handel mit Messern ab einer gewissen Größe wird staatlich kontrolliert.
Dem illegalen Händlerring kamen die Fahnder der Zeitung zufolge nach viermonatigen Ermittlungen auf die Spur. Ausgangspunkt war ein bewaffneter Überfall in Guiyang, der Hauptstadt der südwestlichen Provinz Guizhou. Von dort führte die Spur zu einer "Familienbande" in der Nachbarprovinz Hunan. Diese betrieb ihre illegalen Geschäfte den Angaben zufolge in 27 Provinzen und Städten.