Hier schlief ein Einbrecher auf der Suche nach Bier ein

Der Einbrecher kam über das Fenster in das Lokal, schlief dann auf der Eckbank ein.
Der Einbrecher kam über das Fenster in das Lokal, schlief dann auf der Eckbank ein.Helmut Klein
Nach einem Einbruch in ein Restaurant schlief der Täter dort einfach ein. Heute zeigt, wo er es sich gemütlich gemacht hat.

In St. Georgen im Attergau (Bez. Vöcklabruck) war ein 31-Jähriger offenbar so durstig, dass er sich dafür entschied, in der Attergaustraße in ein China-Restaurant einzubrechen (wir berichteten). Als er über ein Fenster in die Küche des Lokals einstieg und sich dann auf die Suche nach Bier machte, wurde er aber plötzlich müde - sehr müde. Der Einbrecher schlief im Lokal einfach ein.

"Heute" wollte wissen, wo genau es sich der Einbrecher so gemütlich gemacht hat und machte sich selbst vor Ort ein Bild. Wie eine Mitarbeiterin des Lokals schildert, war eine rote Eckbank für den Einbrecher offenbar zu verlockend. "Hier wurde er gefunden", so die Angestellte, die auf die mehrere Meter lange Sitzbank zeigt. Direkt dahinter befinden sich zwei Fenster, davor stehen drei Blumentöpfe.

Das gefiel dem Einbrecher so gut, dass beim Anblick der Schafgelegenheit sogar das Bier für ihn zur reinen Nebensache wurde. Der 31-Jährige machte völlig schlapp. Aus dem geplanten Nickerchen wurde nichts. Er verfiel regelrecht in einen Tiefschlaf.

Gegen 7.30 Uhr am nächsten Morgen fanden die Lokalbesitzer dann den ungebetenen Gast. Sie informierten die Polizei. Durstig, aber dafür ausgeschlafen, ging es für den Beschuldigten dann auf den Polizeiposten. Er wird angezeigt. 

Abstreiten kann er den Einbruch wohl schwer. Denn wie "Heute" vor dem Lokal feststellte, waren sogar die Schuhspuren des Einbrechers am Fensterbrett am Tag danach noch deutlich erkennbar.

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