Hier stürzte Rodler (25) zehn Meter in die Tiefe

Notarzt, Bergrettung und Alpinpolizei versorgten den verunfallten Rodler.
Notarzt, Bergrettung und Alpinpolizei versorgten den verunfallten Rodler.Alpinpolizei Gmunden
Auf der Hochsteinalm (Bez. Kirchdorf/K.) stürzte ein Rodler (25) schwer. Alpinpolizist Bernhard Magritzer erzählt, wie er den Rodler gefunden hat. 

Der Mann aus dem Bezirk Kirchdorf an der Krems war Mittwoch mit Freunden zu einer Wanderung auf die Hochsteinalm in Traunkrichen (Bez. Kirchdorf an der Krems) aufgebrochen. Nachdem die Gruppe  in der Nähe der Alm eine kurze Pause eingelegt hatte, entschloss sie sich Schlitten auszuleihen, um die dortige Rodelstrecke auszuprobieren. 

Dabei kam der 25-Jährige von der Strecke ab, stürzte laut Polizei rund zehn Meter über steiles, felsiges Gelände in einen Graben. Andere Rodler fanden den jungen Mann, setzten die Rettungskette in Gang. Die Bergrettungsortsstelle Traunkirchen, Notarzt und Alpinpolizei wurden alarmiert. Wir berichteten. 

Einer der Helfer vor Ort, war Bernhard Magritzer (56), von der Alpinpolizei Gmunden. Er erzählt, wie er den jungen Mann am Unfallort fand: "Er muss schon länger dort gelegen haben, bis er schließlich gefunden wurde. Er war leicht unterkühlt, hatte Schüttelfrost und klagte über Schmerzen im Beckenbereich. Er war bei dem Sturz hart am Boden aufgekommen, hatte sich dabei schwer verletzt." 

Der Unfall war kurz nach 16 Uhr passiert, Alpinpolizist Magritzer war gegen 17 Uhr zum Verletzten gerufen worden. "Wir haben den Mann mit Wärmeweste und Aludecken warm gehalten. Er war ansprechbar, hat vom Arzt Schmerzmittel bekommen", erzählt Magritzer. 

In der Gebirgstrage per Mannschaftszug wurde der verunfallte Rodler schließlich zur Forststraße hinaufgezogen und ins Spital gebracht. 

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