Hier vergammeln elf Ferraris

Ein todkranker Anwalt und seine Luxuskarossen. Dies ist die traurige Geschichte hinter dem Autofriedhof in Texas.
Es sind Bilder, die jedem Autofan einen Stich ins Herz versetzen: Elf Ferraris sind achtlos auf einem Feld im US-Bundesstaat Texas abgestellt. Wie das Online-Motormagazin "Silodrome" schreibt, gehörten sie einst einem erfolgreichen Anwalt. Er kaufte diverse Modelle aus den Achtzigern und Neunzigern und besaß bald eine beachtliche Sammlung.

Wind und Wetter ausgesetzt

Im Jahr 2011 erkrankte der Anwalt jedoch schwer. Seine Autos stellte er, während er sich in Intensivbehandlung befand, in einer Lagerhalle unter. Der Gesundheitszustand des Mannes verschlechterte sich drastisch und die Zahlungen an die Lagerhalle blieben vorerst aus, wie es im Artikel weiter heißt.

Die Verantwortlichen hätten darauf entschieden, die Ferraris auf einem Feld abzustellen, und das, obwohl die Zahlungen nach einer Weile wieder eingingen. Wind und Wetter ausgesetzt, wurden die langsam verrottenden Ferraris ihrem Schicksal überlassen.

Nur noch neun Autos übrig

Als der Anwalt starb, erbten die Angehörigen die mittlerweile völlig maroden Autos. Der nächste Tiefschlag folgte bei der Bestandesaufnahme: Von den anfänglich 13 Ferraris waren zwei nicht mehr auf dem Feld. Außerdem waren zwei Rolls Royce, ebenfalls Eigentum des Verstorbenen, auf mysteriöse Weise verschwunden.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Um zu klären, was mit den verbleibenden Karossen zu tun ist, wandte sich die Familie an Paul Cox, einem großen Namen in der Ferrari-Szene. Er half dabei, die Fahrzeuge an geeignete Werkstätte zu vermitteln, auf Vordermann zu bringen und sie dank seines großen Netzwerkes zu verkaufen. Es sei davon auszugehen, dass die meisten davon bald wieder durch die Straßen bretterten. (20 Minuten)



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(rfr)

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