Hier werden Impf-Blockierer ab sofort gesperrt

Impfstraße in Graz
Impfstraße in GrazINGRID KONRBERGER / APA / picturedesk.com
In der Steiermark werden erstmals Sanktionen für zwei versäumte Impf-Termine verhängt. 

Das Bundesland Steiermark geht gegen "Impftaktiker" vor. Ab sofort werden Personen, die zweimal ihre vereinbarten Impftermine absagen oder gar nicht auftauchen, ganz nach hinten gereiht. Auch bei Ärzten. 

Impf-Koordinator Michael Koren erklärte in der "Steirerkrone": "Ja, wir stellen ab sofort jene Personen, die zwei Impf-Möglichkeiten hatten und nicht wahrgenommen haben, ruhend. Und zwar, bis alle anderen geimpft sind." Auch das Büro von ÖVP-Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß bestätigte die Regelung.

Die Impfwilligen fallen zwar nicht aus dem Anmeldesystem, werden aber ganz nach hinten gereiht. Vortritt bekommen die anderen Gruppen.

Absagen wegen AstraZeneca

Immer wieder tauchten zuletzt Probleme mit Absagen in den Impfstraßen auf, nun verschärft das Land die Regeln. In der Grazer Stadthalle wurden etwa 40 Prozent der zugewiesenen Termine nicht genutzt. Grund dafür war der Impfstoff von AstraZeneca. Einige Steirer hoffen offenbar beim neuen Termin auf das Vakzin von Biontech und Pfizer.

Vor allem das Nicht-Erscheinen in der Impfstraße bringt die gesamten Pläne durcheinander. Bergrettung und Feuerwehren mussten in Graz einspringen und haben spontan die Impfung erhalten. Weiters sorgt die Hotline für Probleme. Diese sei "dauerbesetzt". Etliche Steirer konnten ihre Absage deshalb nicht mitteilen.

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