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Hier werden zwei 2-Tonnen-Anker geborgen

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:33

Am Samstag gegen 15 Uhr wurden die Feuerwehren Stopfenreuth, Engelhartstetten, Rutzendorf, Obersiebenbrunn und Hainburg zu einem besonderen Einsatz gerufen. Der Kapitän eines Holländischen Schiffes (die GERJA II), vollbeladen mit Mais, parkte sein Schiff an einer dafür vorgesehenen Stelle, von der er aber zu seinem Schrecken nicht mehr weg kam. Leserreporter Markus Szelnekovics fotografierte und schilderte für Heute.at den Vorgang und die Rettungsaktion.

Am Samstag gegen 15 Uhr wurden die Feuerwehren Stopfenreuth, Engelhartstetten, Rutzendorf, Obersiebenbrunn und Hainburg zu einem besonderen Einsatz gerufen. Der Kapitän eines Holländischen Schiffes (die GERJA II), vollbeladen mit Mais, parkte sein Schiff an einer dafür vorgesehenen Stelle, von der er aber zu seinem Schrecken nicht mehr weg kam. Leserreporter Markus Szelnekovics fotografierte und schilderte für Heute.at den Vorgang und die Rettungsaktion.

Vor der Pause warf der Kapitän beide Anker. Als die Besatzung nach der eingelegten Pause die Anker wieder einholen wollte, war dies aber weder beim rechten, noch beim linken Anker möglich. Schnell war klar, dass sich die riesigen Gewichte verfangen hatten. Irgendetwas blockierte beide Anker, von denen jeder zirka eine Tonne (!) wiegt.

Eine riesige Mooreiche trieb unter der Wasseroberfläche und hatte sich in den Ankern verfangen, sodass ein Einholen nicht mehr möglich war. Die Feuerwehren fuhren schweres Gerät auf, um den Schubverband aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Nach dreistündigem Einsatz gelang es den Männern, unter Einsatz eines Krans und einer Seilwinde schließlich das Schiff loszumachen. Die Eiche wurde ans Ufer gezogen, an Land wurden die Anker mit Hilfe von Motorsägen befreit und konnten wieder vom Schiff eingezogen werden. Danach wurde der restliche, zirka zehn Meter lange Stamm aus dem Wasser gehoben.

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