"Hilfe, mein Mann dreht durch!" Alko-Gatte droht mit Tod

Justizanstalt St. Pölten: Der Verdächtige sitzt hier in Haft.
Justizanstalt St. Pölten: Der Verdächtige sitzt hier in Haft.Heute/Zauner
Wüste Szenen im Bezirk Melk: Ein 44-Jähriger hatte seine Frau bedroht, die 46-Jährige wählte den Notruf: "Hilfe, mein Ehemann dreht durch"

Dicke Luft in einer Wohnung im Bezirk Melk: Ein mehrfach wegen Gewaltdelikten vorbestrafter Mann soll seine 46-jährige Ehefrau mit dem Umbringen bedroht haben. Davor soll der 44-jährige Mostviertler zu tief ins Glas geschaut haben (es gilt die Unschuldsvermutung).

Mehrere Streifen zum Tatort

Das Opfer rief schließlich am Donnerstagvormittag die Polizei und meinte: "Hilfe, mein Mann dreht durch!" Mehrere Polizeistreifen fuhren daraufhin zum Tatort und konnten den Alko-Gatten in der gemeinsamen Wohnung antreffen. Der Beschuldigte wurde zur Einvernahme mitgenommen, wollte sich zu den Anschuldigungen nicht äußern. Zeitgleich wurde auch die 46-Jährige befragt.

Dabei gab die Frau an, dass sie in den vorangegangenen zwei Wochen immer wieder von ihrem Alko-Ehemann mit dem Tod bedroht worden sei. 

Haft und Betretungsverbot

Am Donnerstagnachmittag wurde die Staatsanwaltschaft St. Pölten informiert, die eine Festnahme anordnete. Der Verdächtige wurde bzw. wird im Laufe des Freitages (binnen 48 Stunden) in die Justizanstalt Sankt Pölten eingeliefert.

Gegen den Ehemann wurde auch ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen.

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