Hilft Kaffee trinken beim Schwanger werden?

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Vor dem ersten Kaffee ist mit vielen Menschen nichts anzufangen. Doch das Gebräu macht nicht nur wach, sondern erhöht auch die Chance auf Nachwuchs.
Für viele Menschen beginnt der Tag erst nach einer Tasse Kaffee. Davor läuft bei ihnen nichts. Doch das Heissgetränk putscht offenbar nicht nur Menschen, sondern auch Eizellen auf. Das berichten chinesische Forscher im Fachjournal «Oncotarget».

In der Studie zeigten Forscher um Xia Zhang von der Huazhong-Universität in Wuhan, dass unter Koffeineinfluss stehende Keimzellen in Petrischalen von Reproduktionsmedizinern einerseits länger durchhalten als üblich, andererseits auch mehr überlebensfähige Embryonen bilden – zumindest bei Mäusen.

Grössere Erfolgschancen

Für die Versuche entnahmen die Forscher den Nagern nicht nur Eizellen, sondern auch die sogenannten Kumuluszellen, die sie ernähren und sich normalerweise mit zunehmendem Alter der Keimzelle von dieser trennen. Bei den Eizellen, die zuvor Koffein ausgesetzt waren, passierte das nicht.

Zhang und ihre Kollegen berichten weiter, dass unter Koffeineinfluss mehrere Kennzeichen des Alterungsprozesses fehlten. Das erhöht offensichtlich die Erfolgschancen, wie die Studie zeigt. Denn während keine der unbehandelten Eizellen erfolgreich befruchtet werden konnte, waren es bei den wachen Exemplaren 62 Prozent. Ob die neuen Erkenntnisse auch für den Menschen gelten, sollen weitere Untersuchungen zeigen.

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