Hilft Kälte gegen überschüssiges Fett?

Im Winter drehen wir die Heizung meist auf das Maximum, damit es in den Wohnungen und Häusern auch angenehm warm und gemütlich ist. Sollten Sie jedoch ein paar überschüssige Kilos verlieren wollen, dann drehen Sie Ihre Heizkörper beim nächsten Mal lieber etwas runter. Dieses erstaunliche Ergebnis geht nun aus einer niederländischen Studie hervor.

Laut einem Wissenschaftsbericht der "Maastricht University Medical Centre" ist das Gefühl von Kälte, und die daraus resultierende Wirkung auf den Körper, die gesündeste Art Gewicht zu verlieren. Während sich der Organismus in einer warmen Umgebung in den Entspannungsmodus schalte, muss der Körper bei niedrigen Temperaturen mehr Energie aufwenden, um auf eine geregelte Körperwärme zu kommen.

Kälte verbrennt Kalorien

Rund 30 Prozent des Körperenergie-Budgets werden dafür verwendet, die Temperaturen im eigenen Körper zu regulieren und auf einem Normalstand zu halten. Das bedeutet: Kälte hat den Effekt, dass mehr Kalorien verbraucht, als gespeichert werden. Beim Fieren ist der Energieverbrauch nämlich höher, da der Körper trotz der kalten Umgebung auf ca. 37°C Betriebstemperatur gehalten werden muss. 

Körper gewöhnt sich an die Kälte

Eine Untersuchung in Japan hat gezeigt, dass das Körperfett der Teilnehmer sank, nachdem die Testpersonen über sechs Wochen lang jeden Tag zwei Stunden in einem 17°C kalten Raum verbracht hatten.

Die Wissenschaftler fanden allerdings auch heraus, dass der Körper sich nach einer gewissen Zeit an die Kälte gewöhnt und sich die Hitzeentwicklung bei der Versuchsgruppe somit einstellte. Die Menschen fühlten sich immer wohler und froren sowie zitterten nicht mehr. 

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