Welt

Hillary Clinton hat schon seit Tagen Lungenentzündung

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:17

Nachdem Hillary Clinton bei einer 9/11-Gedenkveranstaltung am Ground Zero beinahe zusammengebrochen ist, wurde erst behauptet sie hätte die schwüle Hitze nicht vertragen. Einen Tag danach kam nun heraus, dass die US-Präsidentschaftskandidatin schon seit Freitag unter einer Lungenentzündung leidet. Die Erklärung nützt aber nicht viel. Denn nun werfen ihr die Kritiker "mangelnde Transparenz" vor.

Nachdem Hillary Clinton bei einer 9/11-Gedenkveranstaltung am Ground Zeroist, wurde erst behauptet sie hätte die schwüle Hitze nicht vertragen. Einen Tag danach kam nun heraus, dass die US-Präsidentschaftskandidatin schon seit Freitag unter einer Lungenentzündung leidet. Die Erklärung nützt aber nicht viel. Denn nun werfen ihr die Kritiker "mangelnde Transparenz" vor. 

In Wahlkämpfen weltweit ist es wohl zur Zeit ein Trend, den politischen Gegnern Krankheit und damit Arbeitsunfähigkeit vorzuwerfen. In Österreich wurde Alexander Van der Bellen von Unbekannten  Lungenkrebs angedichtet . Er wies zum Beweis, dass das Blödsinn ist, vor. 

Trump dichtete Hillary Krankheit an, dann fiel sie wirklich fast um

Donald Trump machte es persönlich: Er warf Hillary vor, krank und schwach und deshalb nicht geeignet für den Präsidentenjob zu sein. Blöd nur, dass wenige Tage später Clinton vor laufenden Kameras beinahe wirklich zusammenbrach. Wenig verwunderlich, dass sie niemandem verraten hat, dass sie Lungenentzündung hat. Diese Verschwiegenheit erweist sich jetzt aber als gehöriger Bumerang. 
Nun sagte Clinton eine Wahlkampfreise nach Kalifornien ab. Nach ihrer Pneumonie-Diagnose am Freitag sei Clinton auf Antibiotika gesetzt worden, „und ihr wurde geraten, sich zu schonen und ihre Terminplanung anzupassen“.

Gerüchteküche brodelt

Viele potentielle Wähler sind verunsichert, weil sie befürchten, an Trumps böser Nachrede sei was dran. Weitere finden, ihre Präsidentin in spe hätte die Wahrheit sagen und ihre Fans über die Lungenentzündung aufklären sollen. 

Die Folge: Trumps Umfragewerte schnellten in die Höhe. Blöd, dass gerade jetzt, wo sie es besonders nötig hätte, Clinton ihre Wahlkampftermine absagen musste. Am Montag und Dienstag wären Auftritte in Kalifornien geplant gewesen, wie "CNN" berichtet. 

 

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