Himalaya-Bilanz: 385 gerettet, davon 3 Ö, 43 Tote

Vier Tage nach dem Schneesturm in Nepal mit mindestens 43 Todesopfern sind alle Bergsteiger aus dem Himalaya-Gebiet in Sicherheit gebracht worden. Zumindest liegen keine weiteren Informationen über Vermisste aus dem Gebiet um den Annapurna vor und auch keine weiteren Notrufe.

Seit dem sind. Es handelt es sich um einen Mann und eine Frau im Alter von 27 und 28 Jahren sowie um eine weitere 30-jährige Frau. Alle drei sind unverletzt. Das Außenministerium ist in Kontakt mit ihnen.

Zyklon Hudhud war Auslöser

Tausende Bergsteiger wandern jedes Jahr auf dem Rundwanderweg um den 8.091 Meter hohen Annapurna. Im Oktober ist der Höhepunkt der Saison, da es dann meist schneefrei und trocken ist. Am Dienstag brachte aber ein Ausläufer des Zyklons "Hudhud" schwere Schneefälle über die Region, nachdem der Wirbelsturm bereits in Indien schwere Verwüstungen angerichtet hatte. Mehrere Wanderergruppen wurden von Lawinen überrascht. Insgesamt kamen 43 Bergsteiger, Bergführer, Träger und Yak-Hirten ums Leben.

Armeehelikopter im Sucheinsatz

Mehrere Armeehubschrauber waren im Einsatz, um nach Opfern zu suchen. Die Behörden flogen zudem ein Expertenteam aus Kathmandu ein, um bei der Suche zu helfen. Das Unglück führte Nepals Regierungschef Sushil Koirala dazu, den Aufbau eines landesweiten Warnsystems anzukündigen.

Der Bergtourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für den Himalaya-Staat. Im April waren bei einem der schwersten Unglücksfälle der vergangenen Jahre am Mount Everest 16 Bergführer von einer Lawine getötet worden, woraufhin alle Expeditionen auf den höchsten Berg der Welt ausgesetzt wurden.

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