"Hing an Heizkörper" – Mama von Lugner-Freundin tot

Richard Lugner mit seinen "Tierchen" im Zoo Schönbrunn – "Baby-Elefant" Dani Kennedy (g.r.)
Richard Lugner mit seinen "Tierchen" im Zoo Schönbrunn – "Baby-Elefant" Dani Kennedy (g.r.)privat
Im Februar noch große Oper, jetzt das Drama: Richard Lugners "Baby-Elefant" Dani Kennedy trauert um ihre Mama. Sie starb auf tragische Weise.

"Diese Tabletten haben meine Mutter umgebracht", schluchzt Daniela Ried-Kennedy im "Heute"-Gespräch. Jene Frau, die Baumeister Richard Lugner im Februar zum Opernball begleiten durfte, trauert nun um ihre Mama. Die Steirerin ist am vergangenen Mittwoch plötzlich und völlig unerwartet gestorben. "Ich habe sie am Vormittag gefunden. Sie dürfte beim Frühstück verstorben sein", schildert jene Frau, die von "Mörtel" wegen ihrer Rundungen liebevoll "Baby-Elefant" genannt wird, den schrecklichen Moment.

Verstopfte Arterie

Während der Mahlzeit dürfte Ried-Kennedys Mama seitlich vom Tisch gekippt sein. "Sie hing dann am Heizkörper", schildert die gute Freundin von Richard Lugner (87). Dani Ried-Kennedy alarmierte sofort Rettung und Notarzt. Doch die Ärzte konnten nichts mehr ausrichten. "Die Arterie im Hals dürfte verstopft gewesen sein", schildert sie. Und mutmaßt über die Ursache: "Sie hat Blutdruck-Tabletten genommen. Ich habe mal im Internet gelesen, dass die tödlich sein können. Warum bekommt man das Medikament dann noch verschrieben? Mama hat die 15 Jahre genommen und immer noch hohen Blutdruck", kann sie den schweren Schicksalsschlag kaum verkraften. Noch Ende Mai drehte sie lebenslustig mit Lugner und seinem "Streichelzoo" für ATV im Tiergarten Schönbrunn. 

"Wollten noch Kaffee trinken"

Im "Heute"-Gespräch bricht sie dann in Tränen aus: "Ich mache mir so große Vorwürfe. Meine Mama wollte noch zu McDonald's Kaffee trinken – und ich hatte keine Zeit. Das tut mir so leid. Ich bin ganz traurig. Ich vermisse sie so sehr, sie ist viel zu früh gegangen."

Beinahe könnte man glauben, Dani Ried-Kennedys Mama hatte eine böse Vorahnung: "Am Samstag noch hat mir meine Mama nämlich noch gesagt, dass ich arm sein werde, wenn sie stirbt. Und ich habe geantwortet: 'Nein, Mama, da werde ich Kräfte entwickeln und alles schaffen.'" Ried-Kennedy ist sich daher sicher: "Mama war beruhigt und konnte sterben." Und weiter: "Sie hat das schon öfter gesagt und ich habe – bis zum Samstag – immer darauf geantwortet: 'Mama, dann stirb bitte nicht!' Jetzt hat sie in Frieden sterben können. Ich bin so unendlich traurig …"

Dani Ried-Kennedy: "Das ist die schlimmste Zeit in meinem Leben. Meine Mama war Freundin, Mutter und einfach alles für mich."

"Sie hat mich nie alleine gelassen und war immer für mich da. Jetzt ist sie im Himmel, schaut auf mich herunter und beschützt mich", vertraut Daniela Ried-Kennedy auf gute Mächte von oben. Sie sagt "Heute": "Das ist die schlimmste Zeit in meinem Leben. Meine Mama war Freundin, Mutter und einfach alles für mich. Ich hoffe, sie kann in Frieden ruhen …"

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