Es ist ein historischer Tag für das kleine Fürstentum Monaco: Am 28. März 2026 reist Papst Leo XIV. für einen Kurzbesuch ins Fürstentum. Mit einer Willkommenszeremonie empfangen Fürst Albert (68) und Fürstin Charlene (48) das katholische Kirchenoberhaupt am Heliport und bringen ihn persönlich zum Fürstenpalast.
Es ist der erste Besuch eines Papstes in Monaco seit fast 500 Jahren – zuletzt war 1538 Papst Paul III. im Fürstentum zu Gast.
Laut zahlreichen Medienberichten ist die gesamte Fürstenfamilie beim historischen Ereignis anwesend. Prinzessin Caroline und die anderen Damen der Familie tragen traditionelle Mantillas – Spitzenschleier, die beim Treffen mit dem Papst laut Protokoll vorgeschrieben sind.
Ein besonderes Detail: Fürstin Charlene und ihre Tochter Prinzessin Gabriella genießen als Katholikinnen das sogenannte "Privilège du blanc". Das bedeutet, sie dürfen als Ausnahme vom Protokoll bei der Papst-Audienz Weiß tragen – ein Privileg, das nur wenigen katholischen Königinnen und Fürstinnen vorbehalten ist.
Nach dem Empfang im Palast und einem kurzen Gespräch auf dem Sofa geht es für den Papst weiter in die Kathedrale von Monaco. Den Abschluss bildet eine große Messe im Stadion Louis II, dem Heimstadion des AS Monaco.
Auf der kurzen Fahrt vom Heliport zum Palast wird Leo XIV. bereits von jubelnden Monegassen empfangen. Am Palast warten neben der Fürstenfamilie auch Charlotte Casiraghi, Pierre Casiraghi mit Ehefrau Beatrice Borromeo sowie Louis Ducruet mit seiner Frau Marie und Camille Gottlieb auf den hohen Gast.
Vom Balkon des Palastes hält der Papst eine Ansprache an die versammelten Bürger des Fürstentums, bevor er seine Rundreise durch Monaco fortsetzt.